Andauerndes Wirtschaftswachstum wurde jahrzehntelang als Weg zu allgemeinem Wohlstand empfohlen. Politik und Wirtschaft richten sich an einem Wachstumsziel aus, das mit stetig steigendem Ressourcenverbrauch verbunden ist.
Doch dieser Weg führt in die Irre: Menschliches Glück lässt sich mit mehr Wachstum nicht schaffen, wenn erst die wesentlichen Bedürfnisse nach Nahrung, Obdach und Teilhabe amgesellschaftlichen Leben gestillt sind. Der Planet verträgt nur noch ein Wachstum mit sehr viel geringerem Ressourcenverbrauch und Schadstoffausstoß.
Dies dokumentiert auch die 2008 erschienene Studie "Zukunftsfähiges Deutschland in einer globalisierten Welt" des Wuppertal-Instituts für Klima, Umwelt, Energie. Sie bietet fundierte Ansätze für die Änderung von Produktionsprozessen, einen wirtschaftlichen Umgang mit natürlichen Ressourcen, ein nachhaltiges Konsumverhalten, eine neue Gestaltung und Bewertung von Arbeit.
Veränderung ist möglich und nötig.
Kirche versteht es als ihren Auftrag, eine Politik der Veränderung möglich zu machen. Sie lebt aus der Freiheit, für die Umkehr zum Leben einzutreten.
Die Veranstaltung soll nachhaltige Impulse für eine Konkretisierung und Umsetzung der dafür notwendigen Maßnahmen setzen.
Eingeladen sind Multiplikatorinnen aus Kirche und Gesellschaft, politische Mandatsträger und Vertreterinnen von Wirtschaft und Wissenschaft, Initiativen und Medien.
Wir alle sind herausgefordert, uns an dieser Diskussion zu beteiligen und den Veränderungsprozess aktiv und verantwortlich mit zu gestalten.
